Im Dialog
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Mi, 11.11.2026 19:00 — 21:00 Uhr |
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Die Ausstellung Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler in Deutschland erzählt nicht nur von außergewöhnlichen Kunstwerken und ihren Sammler:innen. Sie zeigt auch, wie eng private Initiative und öffentliches Leben miteinander verbunden sein können. Viele der Sammler:innen öffneten ihre Häuser, pflegten Netzwerke, unterstützten Künstler:innen, leihten ihre Werke für Ausstellungen an Museen und schufen Orte des Austauschs. Ihre Sammlungen waren nicht nur privat, sondern Teil einer lebendigen Öffentlichkeit.
Heute haben sich diese Räume verändert. Gespräche finden seltener in Salons und häufiger digital statt, gesellschaftliche Debatten werden beschleunigt und Öffentlichkeit entsteht an vielen Orten gleichzeitig. Wer schafft und prägt die Räume für Ideen, Haltungen und Debatten? Welche Rolle spielen dabei private Akteur:innen, Unternehmen, der Staat, Stiftungen, Medien, Kulturorte? Wo kann zivilgesellschaftliches Engagement für unser demokratisches Miteinander stattfinden?
Ausgehend von der Ausstellung laden wir zu einem Abend ein, der historische Perspektiven mit aktuellen Fragen verbindet. Nach einem gemeinsamen Einstieg in der Ausstellung kommen Sie mit Gäst:innen aus Soziologie, digitalen Netzwerken und kultureller Praxis ins Gespräch. In drei Gesprächsrunden schauen wir uns praktische Beispiele an, wie Öffentlichkeit heute gedacht, konstruiert und gelebt wird.
Ein Abend für alle, die sich fragen, wo Öffentlichkeit, als Raum für Meinungsbildung, beginnt – und wie wir sie gemeinsam gestalten!
Informationen
| Kategorie | Details |
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| Im Gespräch | Elina Eickstädt, Pressesprecherin Chaos Computer Club, Tilman Walther, Kurator und Leitung des Freiraums im Museum für Kunst und Gewerbe, und Prof. Dr. Norbert Fischer, Kulturwissenschaftler, Universität Hamburg |
| Moderation | Marilena Berends, Journalistin, Moderatorin und Podcasterin |
| Tickets | kostenlos |
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