Was bleibt – Zeitlose Texte für kurzlebige Zeiten
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Mi, 4.11.2026 19:00 — 21:00 Uhr |
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Gertrude Stein zählt zu den prägenden und schillerndsten Stimmen der Moderne im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Sie sammelte nicht nur die Kunst ihrer Zeit, sondern wurde zur literarischen Wegbereiterin und Wegbeschreiterin einer radikal neuen Wahrnehmung von Sprache, Kunst und Wirklichkeit. Zwischen Gemälden von Picasso, Matisse, Braque und Cezanne sowie aus der Sprache als Material heraus entfaltet sich ein Kosmos, in dem Malerei und Literatur einander spiegeln und beflügeln.
Der Kunsthistoriker und Amerikanist Alexander Meier-Dörzenbach nähert sich Gertrude Stein, deren Pariser Salon zum Labor der Avantgarde wurde. Ihre Texte treten dabei immer wieder in den Vordergrund: eigen- und tiefsinnig, musikalisch, überraschend und von unverminderter Gegenwart, denn die Autorin verstand Sprache als Abenteuer und lädt dadurch bis heute dazu ein, die Welt mit anderen Augen zu sehen.
Informationen
| Kategorie | Details |
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| Begrüßung | Christine Neuhaus, Hauptbereichsleiterin Förderungen, ZEIT STIFTUNG BUCERIUS |
| Kommentierung | Dr. Alexander Meier-Dörzenbach, Kunsthistoriker und Amerikanist |
| Sprecher:innen | Barbara Nüsse und Volker Hanisch |
| Tickets | 10 Euro / ermäßigt 8 Euro (exkl. Ausstellungseintritt) Das Veranstaltungsticket berechtigt Sie zum Erwerb eines vergünstigten Ausstellungstickets für „Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland“ (6 Euro) am Veranstaltungstag. |
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