Von Cézanne bis Kirchner.
Jüdische Kunstsammler:innen der Moderne in Deutschland
11.9.2026 — 29.3.2027

Wladimir von Zabotin, Sonntagmorgen in Danzig, o. Dat., Kunsthalle Mannheim © Sammlung Emma Zabotin © Foto: Kunsthalle Mannheim
Wladimir von Zabotin, Sonntagmorgen in Danzig, o. Dat.,
Kunsthalle Mannheim © Sammlung Emma Zabotin
© Foto: Kunsthalle Mannheim
Ferdinand Hodler, Stockhornkette mit Thunersee, um 1913, Dr. Simon und Charlotte Frick-Stiftung, St. Gallen Kunstmuseum St. Gallen © Foto: Stefan Rohner
Ferdinand Hodler, Stockhornkette mit Thunersee,
um 1913, Dr. Simon und Charlotte Frick-Stiftung, St. Gallen
Kunstmuseum St. Gallen
© Foto: Stefan Rohner
Franz Wilhelm Seiwert, Diskussion, 1926, Kunstmuseum Bonn © Foto: Reni Hansen - ARTOTHEK
Franz Wilhelm Seiwert, Diskussion, 1926,
Kunstmuseum Bonn
© Foto: Reni Hansen - ARTOTHEK
Paula Modersohn-Becker, Vier Kinder vor Landschaft mit Moorkanal, um 1900, Kunstsammlungen Chemnitz-Museum Gunzenhauser, Eigentum der Stiftung Gunzenhauser © Foto: Archiv Museum Gunzenhauser
Paula Modersohn-Becker, Vier Kinder vor Landschaft mit Moorkanal,
um 1900,
Kunstsammlungen Chemnitz-Museum Gunzenhauser,
Eigentum der Stiftung Gunzenhauser
© Foto: Archiv Museum Gunzenhauser
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Von Cézanne bis Kirchner.
Jüdische Kunstsammler:innen der Moderne in Deutschland

11.9.2026 — 29.3.2027

Die Ausstellung Von Cézanne bis Kirchner. Jüdische Kunstsammler:innen der Moderne in Deutschland rekonstruiert 15 bedeutende Kunstsammlungen deutscher jüdischer Bürger:innen vor 1945 und führt viele ihrer heute weltweit verstreuten Meisterwerke der Moderne wieder an einem Ort zusammen. Präsentiert werden rund 100 Werke vom Realismus und Impressionismus bis zum Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit von Künstler:innen wie Paul Cézanne, Lovis Corinth, Ferdinand Hodler, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff, Milly Steeger und vielen anderen.

Die Schau erinnert an die wegweisende Rolle jüdischer Kunstsammler:innen für die Etablierung, Förderung und Verteidigung moderner Kunst seit der Wende zum 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen beispielhaft 15 Familien, Paare sowie Einzelpersonen und ihre Sammeltätigkeit. Zu ihnen zählen u.a. die Familie Hirschland, Paul und Clothilde Schüler, Max Meirowsky, Rosa Schapire und Margarete Mauthner. Ihre Lebensgeschichten, die in der Zeit des Nationalsozialismus von Ausgrenzung, Entrechtung, Verfolgung, Vertreibung und Ermordung geprägt waren, werden anhand von Zeitdokumenten und Fotografien erfahrbar gemacht.

Erleben Sie die Themen der Ausstellung auf unterschiedliche Weise: Entdecken Sie einzigartige sowie ikonische Kunstwerke der Moderne – von Cézanne bis Kirchner die in ihrem historischen Kontext präsentiert werden. Dafür ist jeder Sammlung ein eigener Raum gewidmet, der die Begegnung mit dem Original unmittelbar und eindrücklich werden lässt. 

Im Folgenden bietet Ihnen die Schau die Möglichkeit, anhand von Dokumenten, Fotografien, Briefen und Zeitzeugnissen die Sammler:innenpersönlichkeiten und ihre Geschichten kennenzulernen. So werden die Schicksale der Menschen und die damit einhergehende Zerschlagung ihrer Sammlungen, aber auch die Wege der einzelnen Kunstwerke bis heute nacherzählt.


Die Ausstellung Von Cézanne bis Kirchner. Jüdische Kunstsammler:innen der Moderne in Deutschland steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Logo der Kulturstiftung des BundesLogo der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Die Ausstellung wird gefördert von

Logo der Alfred Landecker FoundationLogo Hapag-Lloyd StiftungLogo Bucerius Kunst Club
Logo Berthold Leibinger StiftungLogo Hauck Aufhäuser LampeLogo von Lampe Asset ManagementLogo M.M.Warburg & Co Bank

Ursula Garbe Stiftungsfonds für Kunst und Kultur in Hamburg

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