Unterwegs zu Wagners Beethoven

Ludwig van Beethoven mit einem Stift in der rechten Hand schaut uns an. Er schreibt an einem Manuskript.
Joseph Karl Stieler, Beethoven mit dem Manuskript der Missa solemnis, © Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H.C. Bodmer

„Was bleibt“ – Expeditionen zu Büchern und Musik
Mittwoch, 4.3.2026
19:00 — 21:00 Uhr

1840, mit 27 Jahren, schrieb Richard Wagner in Paris eine literarische Phantasie: eine fiktive Begegnung mit Beethoven in Wien – als Pilgerreise zum verehrten Genie. Unter Einfluss Heinrich Heines entstanden, wird darin ein erfundener Beethoven zur Projektionsfläche von Wagners eigenen Ideen über die Zukunft der Musik nach der Neunten. Wagner spottet über Beethoven-Verehrer aus England, karikiert gar Rangeleien im Vorzimmer des Meisters – und lässt doch durchscheinen, wie tief ihn diese Figur prägte. Drei Jahrzehnte später schreibt er den programmatischen Aufsatz Beethoven, in dem der Komponist zur mythischen Figur und Inspiration eines neuen deutschen Musikdramas wird. Mit seiner neuen Reihe Was bleibt lädt der Kultur- und Musikjournalist Holger Noltze zu gedanklichen Expeditionen ein: zu Büchern, die nachklingen, und zu Musik, die spricht.

Informationen

Kategorie Details
Begrüßung Christine Neuhaus, Hauptbereichsleiterin Förderungen, ZEIT STIFTUNG BUCERIUS
Kommentierung Holger Noltze
Sprecher Frank Arnold
Tickets 10 Euro / ermäßigt 8 Euro (exkl. Ausstellungseintritt)

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