Was bleibt – Zeitlose Texte für kurzlebige Zeiten
Mittwoch, 13.5.2026
19:00 — 21:00 Uhr
Im ausgehenden 19. Jahrhundert haben der Schriftsteller Henry James und der Maler John Singer Sargent Frauenfiguren erschaffen, mit denen Weiblichkeit zwischen Selbstbestimmung und gesellschaftliche Beobachtung gestellt wird. Beide Künstler porträtieren in ihren Werken Frauen in einer Zeit des kulturellen und sozialen Umbruchs: In Romanen und Erzählungen sowie auf Leinwand entstehen Darstellungen von Frauen, die zwischen dem Wunsch nach Autonomie und dem prüfenden Blick der Gesellschaft schweben.
Der Kunsthistoriker und Amerikanist Dr. Alexander Meier-Dörzenbach widmet sich der eleganten, aber brüchigen Welt des Gilded Age, die diese Porträts hervorbringt: gülden schimmernd an der Oberfläche, aber im Inneren von Spannungen durchzogen. Wie blicken wir heute auf diese Darstellungen von Weiblichkeit – in einer Zeit, in der erneut intensiv über Selbstbestimmung, Rollenbilder und den männlichen Blick verhandelt wird?
Informationen
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Begrüßung | Christine Neuhaus, Hauptbereichsleiterin Förderungen, ZEIT STIFTUNG BUCERIUS |
| Kommentierung | Dr. Alexander Meier-Dörzenbach |
| Sprecher:innen | Sonja Beißwenger & Volker Hanisch |
| Tickets | 10 Euro / ermäßigt 8 Euro (exkl. Ausstellungseintritt) Das Veranstaltungsticket berechtigt Sie zum Erwerb eines vergünstigten Ausstellungstickets für „F.C. Gundlach. You’ll Never Watch Alone“ (6 Euro) am Veranstaltungstag. |
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