Gedanken auf Taubenflügeln

Das Bild zeigt drei Personen.
Josefine Israel © Sasha Ilushina, Felix Knopp © Christine Fenzl & Konstantin Ulmer © Joy Kröger

Eine Listening-Session in der Ausstellung

Di, 16.3.2027
19:00 — 21:00 Uhr
Online-Tickets

„Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ Heinrich Heines Warnung (1821/23) wurde 1933 zur düsteren Realität: In einer „Aktion wider den undeutschen Geist“ vernichteten die Nationalsozialisten Bücher von Autor:innen, die ihrem Weltbild nicht entsprachen. 

Die Ausstellung wird für einen Abend zum Resonanzraum: Die Schauspieler:innen Josefine Israel und Felix Knopp lesen Texte von Alfred Döblin, Mascha Kaléko, Alfred Kerr, Else Lasker-Schüler, Erich Mühsam, Nelly Sachs, Anna Seghers und Stefan Zweig. Der Literaturwissenschaftler Konstantin Ulmer skizziert die von Verfolgung und Exil geprägten Lebenswege der Autor:innen, während die Besucher:innen durch die Räume wandeln und den Stimmen zwischen den Kunstwerken lauschen.  

„Wir wissen: sie können brüllen und vernichten. Aber Lärm beweist nichts und der Tod ist keine Tatsache. Gedanken, die auf Taubenflügeln schwingen, bewegen und erhalten die Welt.“ (Alfred Döblin, 1937) 
 

Informationen

Kategorie Details
Begrüßung Stefanie Jaschke-Lohse, Bereichsleiterin Kunst und Kultur, ZEIT STIFTUNG BUCERIUS
Sprecher:innen Josefine Israel, Schauspielerin, und Felix Knopp, Schauspieler
Moderation und Konzept Dr. Konstantin Ulmer, Literaturwissenschaftler
Tickets 18 regulär / 10 ermäßigt / 4 Euro Members und Young Members (inkl. Ausstellungsticket)

Online-Tickets

Eine Veranstaltung der

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