Die Zukunft der Erinnerung: Wie sich das Gedenken wandeln muss

Das Bild zeigt drei Personen: Jacob Eder, Susanne Siegert, Aleida Assmann.
Jacob Eder © Peter Adamik, Susanne Siegert © Ina Lebedjew, Aleida Assmann © Valerie Assmann

HörSalon im Bucerius Kunst Forum

Di, 22.9.2026
19:00 — 21:00 Uhr
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Die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann erforscht seit langem den Wandel in der Erinnerungskultur. „Was wir aus der Vergangenheit zurück ins Gedächtnis holen, bestimmt unsere Zukunft“, sagt die Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels. Welche Formen sind dafür aber heute geeignet? In ihrem Buch Gedenken neu denken macht Susanne Siegert, eine der bekanntesten Stimmen der digitalen Erinnerungskultur, konkrete Vorschläge: weniger formelhafte Rückschau; stärkere Betonung der heutigen Verantwortung von uns allen. Der Historiker Jacob Eder wiederum meint, dass der „Holocaust-Erinnerungsweltmeister“ im Kampf gegen den Antisemitismus versage. Haben wir es uns in unserer Erinnerungskultur zu bequem gemacht?


NDR Kultur zeichnet den Abend auf und strahlt den Mitschnitt voraussichtlich am 8. November 2026 um 20 Uhr in der Sendung Sonntagsstudio aus. 

Informationen

Kategorie Details
Begrüßung und Moderation Alexander Solloch, NDR Kultur
Im Gespräch Prof. Dr. Aleida Assmann, Kulturwissenschaftlerin, Susanne Siegert, Journalistin, und Jacob Eder, Historiker
Tickets Der Eintritt ist frei. Da die Kapazitäten begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung online oder an der Kasse des Bucerius Kunst Forums.

Anmeldung

Der HörSalon ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von

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