Vergil als Dichter des augusteischen Zeitalters

© Peter Köhn

Literarischer Abend von und mit Hanjo Kesting

Mi, 19.10.2022
19:00 — 21:00 Uhr
Online-Tickets

Vergils Hauptwerk, die ​​​Aeneis, soll nur durch den Willen des Kaisers Augustus auf die Nachwelt gekommen sein, ohne dass der Dichter noch letzte Hand hätte anlegen können. Vergil schuf darin unvergängliche Szenen und Bilder der Vor- und Frühgeschichte Roms. Sie gipfeln in der Liebesgeschichte von Dido und Aeneas, deren Entzweiung die Feindschaft zwischen Rom und Karthago vorwegnimmt.

Vergils Epos entstand in den ersten Jahren des römischen Kaiserreichs und wurde schon bald nach dessen Tod als das bedeutendste Werk der lateinischen Dichtkunst gerühmt. Für das gesamte Mittelalter blieb es das unerreichte literarische Vorbild. Vergil galt als Vordenker des Christentums, Dante machte ihn zu seinem Begleiter auf der Jenseitswanderung der Göttlichen Komödie, und noch mitten im 20. Jahrhundert verfasste Hermann Broch den großen Roman ​​​Der Tod des Vergil, in dem er sich anhand des römischen Dichters mit den existentiellen Fragen seiner eigenen Epoche auseinandersetzte.

Informationen

Begrüßung Christine Neuhaus, Hauptbereichsleiterin Förderungen, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Lesung Thomas Sarbacher
Kommentierung Hanjo Kesting
Tickets 10 Euro / ermäßigt 8 Euro

Online-Tickets

Das Veranstaltungsticket berechtigt zum kostenfreien Ausstellungsbesuch am Veranstaltungstag.


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