Literatur zur Lage
Donnerstag, 19.9.2024
19:00 — 20:30 Uhr
Jean Paul, Friedrich Schlegel, Johann Wolfgang von Goethe – sie alle kamen an ihrem Haus nicht vorbei: Der Salon von Rahel Varnhagen war Ende des 18. Jahrhunderts einer der Treffpunkte der deutschsprachigen Literatur, zu der Geschichten über das jüdische Leben wie selbstverständlich dazugehörten. Autor:innen wie Jakob Wassermann, Else Lasker-Schüler oder Gertrud Kolmar erzählen davon. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden diese Bücher verboten, jüdische Schriftsteller:innen verfolgt und ermordet. Was erzählen uns Romane und Gedichte vom Zusammenleben vor 1933? Und welche Worte fanden Schriftsteller:innen nach dem Holocaust für jüdisches Leben in Deutschland? Darüber spricht NDR Kultur-Redakteur Jan Ehlert mit der Autorin Dana von Suffrin, die sich in ihren Romanen Otto und Nochmal von vorne auf vielfältige Weise mit der Frage deutsch-jüdischer Identität im heutigen Deutschland auseinandersetzt.
Informationen
Begrüßung | Stefanie Jaschke-Lohse, Programmleiterin Kunst und Kultur bei der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS |
Im Gespräch | Jan Ehlert, NDR Kultur-Redakteur, und Dana von Suffrin, Schriftstellerin |
Lesung | Benjamin-Lew Klon, Schauspieler |
Texte | von Gotthold Ephraim Lessing, Gertrud Kolmar, Else Lasker-Schüler u.a. |
Tickets | 10 Euro / ermäßigt 8 Euro (exkl. Ausstellungseintritt) |
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des PHŒNiX Festivals: „Verfemte Kultur lebt!“ (19. bis 29. September 2024).
Literatur zur Lage ist eine Veranstaltung der