Mythos Spanien: Vergangenheit. Gegenwart. Realität.

Gespräch zum Spanienbild in Deutschland
Montag, 6.5.2024
19:00 — 21:00 Uhr

Kaum ein anderes europäisches Reiseziel ist in Deutschland so beliebt wie Spanien. Millionen Menschen verbringen hier ihre Ferien und besonders die spanischen Küstenregionen erfreuen sich großer Beliebtheit. Urlauber:innen genießen das Klima, die Gastronomie, aber auch spanische Kultur und Traditionen. Und dennoch ist das deutsche Spanienbild zuweilen von Klischees und Stereotypen geprägt. Selbst in der Sprache findet sich das wieder, die Redewendung „das kommt mir spanisch vor“ wird noch immer im Alltag verwendet. 

Zum Abschluss der Ausstellung Mythos Spanien. Ignacio Zuloaga möchten wir gemeinsam mit der Botschaft von Spanien in Deutschland über dieses beständige Bild mit unseren Gäst:innen und Spanien-Expert:innen Dieter Ingenschay, Susanne Zepp-Zwirner und Inke Gunia, ehemalige oder aktuelle Vorsitzende des Deutschen Hispanistikverbandes, sowie Lena Hein ins Gespräch kommen. 

Im Anschluss an die Diskussionsrunde, freuen wir uns über einen Austausch mit dem Publikum. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Botschaftsrätin Helena Cosano, Leiterin der Abteilung für Kultur und Wissenschaft der Botschaft von Spanien in Deutschland, und von Kathrin Baumstark, Direktorin des Bucerius Kunst Forums, Hamburg. 

Informationen

Im Gespräch Inke Gunia, Geschäftsführende Direktorin - Spanischsprachige Literaturwissenschaft, Universität Hamburg; Lena Hein, Doktorandin der spanischen Literaturwissenschaften, Universität Duisburg-Essen; Dieter Ingenschay, emeritierter Professor am Lehrstuhl für Romanistik, Humboldt-Universität zu Berlin, und Susanne Zepp-Zwirner, Professorin für spanische und hispanoamerikanische Literaturen, Uni Duisburg-Essen
Moderation Botschaftsrätin Helena Cosano, Leiterin der Abteilung für Kultur und Wissenschaft der Botschaft von Spanien in Deutschland, und Dr. Kathrin Baumstark, Direktorin des Bucerius Kunst Forums
Tickets 13 Euro / ermäßigt 10 Euro / Young Members und Members 4 Euro (inkl. Ausstellungsticket)

Kurzbiografien 

Prof. Dr. Inke Gunia
Inke Gunia ist Universitätsprofessorin für Romanische Philologie/ Hispanistische Literaturwissenschaft und Studiengangsleiterin der Lateinamerika-Studien an der Universität Hamburg. Seit 2023 ist sie erste Vorsitzende des Deutschen Hispanistikverbands. Sie hat u.a. zum literarischen Feld im Spanien des 18. und 19. Jahrhundert gearbeitet und beschäftigt sich darüber hinaus mit dem Erzählen in verbalen und visuellen Texten, mit dem Verhältnis zwischen Fiktion und Fakten sowie der Erzeugung von Emotionen im Bereich der narrativen Ethik. 


Lena Hein
Lena Hein ist Doktorandin der romanischen Literaturwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen. Sie ist Stipendiatin des Dissertation-Plus-Programms der Claussen-Simon-Stiftung hier in Hamburg und befasst sich in ihrer Dissertation mit Geschichtserfahrungen und -perspektiven in der Exilliteratur von Max Aub, María Zambrano und Anna Seghers. Darüber hinaus arbeitet sie im Rahmen von Konferenzbeiträgen und Veröffentlichungen auch zu Erfahrungen internationaler Brigadisten im Spanischen Bürgerkrieg.


Dr. Dieter Ingenschay
Dieter Ingenschay ist Professor im Ruhestand. Von 1995 bis 2016 war er Inhaber des Lehrstuhls für spanischsprachige Literatur an der Humboldt-Universität Berlin. Seit 2015 ist er Ehrenmitglied des Deutschen Hispanistik-Verbandes. Er war langjähriger Koordinator von ProSpanien, einem Programm des spanischen Kulturministeriums zur Förderung spanienbezogener Kulturprojekte in Deutschland. Darüber hinaus hat er zahlreiche Gastprofessuren in Spanien, Nord- und Südamerika sowie an der Hebrew University, Jerusalem, inne. 2008 wurde Dieter Ingenschay mit dem Orden Isabel la Católica sowie 2023 mit dem Premio Ñ des Instituto Cervantes ausgezeichnet. Zu seinen Arbeitsschwerpunkte zählen die spanischsprachige Literatur und Kultur des 20. und 21. Jahrhunderts sowie Gender/Gay Studies und Großstadtliteratur. 


Univ.-Prof. Dr. Susanne Zepp-Zwirner
Susanne Zepp-Zwirner ist seit 2023 Professorin für spanische und lateinamerikanische Literaturen an der Universität Duisburg-Essen. Von 2011 bis 2023 war sie Professorin für spanische, portugiesische und französische Literatur an der Freien Universität Berlin, wo sie auch als Direktorin des Selma-Stern-Zentrums Jüdische Studien Berlin-Brandenburg gewirkt hat. Von 2019 bis 2023 war sie Erste Vorsitzende des Deutschen Hispanistikverbands. 2023 wurde sie für ihre Verdienste in der hispanistischen Forschung und Lehre mit dem Orden Isabel la Católica ausgezeichnet. Gastprofessuren führten sie nach Spanien, Israel, und im Sommer 2025 an das Dartmouth College in New Hampshire. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehört neben der Literatur- und Kulturgeschichte Spaniens, Lateinamerikas und Brasiliens auch die jüdische Geschichte dieser Sprachkulturen.


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