Mit Prosa gegen das Patriarchat. Wie Romane die Rolle der Frau verändern

Foto: Marlene Streeruwitz © Heribert Corn

Literaturabend
Mittwoch, 25.3.2020
20:00 — 22:00 Uhr

„Dieses Buch hat das viktorianische England erschüttert“, zu diesem Urteil kam die Frauenrechtlerin May Sinclair über Anne Brontës Roman Die Herrin von Wildfell Hall. Denn dass eine Frau ihren Mann verlässt und das Sorgerecht für das gemeinsame Kind erstreitet, war 1848, als das Buch erschien, noch unvorstellbar. Die Literatur hat viele starke Frauen als Vorbilder hervorgebracht. Dass unsere Gesellschaft trotzdem noch immer sehr patriarchal geprägt ist, zeigt Marlene Streeruwitz in ihren Werken, zuletzt in Flammenwand. Wie hat sich das Frauenbild im Laufe der Literaturgeschichte verschoben? Und kann Literatur heute zu mehr Gleichberechtigung führen?

Kulturredakteur Jan Ehlert blickt mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern in die Weltliteratur und in ihre eigenen Werke, mit denen sie dazu beitragen, unsere Welt von heute ein bisschen besser zu verstehen.


Literatur zur Lage ist eine Veranstaltungsreihe der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius 
 

Informationen

Begrüßung Stefanie Jaschke-Lohse, Programmleiterin Kunst und Kultur der ZEIT-Stiftung
Im Gespräch Jan Ehlert, Kulturredakteur und Marlene Streeruwitz, Schriftstellerin
Lesung Anna Schäfer, Schauspielerin
Texte Anne Brontë, Aristophanes, Grant Allen u. a.
Ticket 10 Euro / ermäßigt 8 Euro

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus SARS CoV 2 und der temporären Schließung des Bucerius Kunst Forums findet diese Veranstaltung nicht statt. Bereits erworbene Tickets können an der Kasse des Bucerius Kunst Forums erstattet werden.

Mehr Infos

Zurück zur Übersicht
Alle Veranstaltungen

Nächste Veranstaltung
Bis auf Weiteres geschlossen
29.3.2020