Mit Prosa gegen das Patriarchat. Wie Romane die Rolle der Frau verändern

Marlene Streeruwitz, © Heribert Corn

Literatur zur Lage

Mi, 1.9.2021
20:00 — 21:30 Uhr
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„Dieses Buch hat das viktorianische England erschüttert“, zu diesem Urteil kam die Frauenrechtlerin May Sinclair über Anne Brontës Roman Die Herrin von Wildfell Hall. Denn dass eine Frau ihren Mann verlässt und das Sorgerecht für das gemeinsame Kind erstreitet, war 1848, als das Buch erschien, noch unvorstellbar.

Die Literatur hat viele starke Frauen als Vorbilder hervorgebracht. Schon in Aristophanes’ Komödie stellen sich Lysistrata und Lampito den Männern entschlossen entgegen. Und spätestens im 20. Jahrhundert setzten sich Protagonistinnen in allen Bereichen der Romanwelt durch. Dass unsere Gesellschaft trotzdem noch immer sehr patriarchal geprägt ist, zeigt Marlene Streeruwitz in ihren Werken, zuletzt in Flammenwand. Wie hat sich das Frauenbild im Laufe der Literaturgeschichte verschoben? Und kann Literatur heute zu mehr Gleichberechtigung führen?

Informationen

Begrüßung Stefanie Jaschke-Lohse, Programmleiterin Kunst und Kultur, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Im Gespräch Jan Ehlert, Kulturredakteur mit Marlene Streeruwitz, Schriftstellerin
Lesung Anna Schäfer, Schauspielerin
Texte von Anne Brontë, Aristophanes, Miguel de Cervantes u. a.
Tickets 10 Euro / ermäßigt 8 Euro

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Literatur zur Lage ist eine Veranstaltungsreihe der

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