Literarische Held:innenfiguren im Wandel

© Ralf Steinberger

Literatur zur Lage

Do, 3.11.2022
19:00 — 20:30 Uhr
Online-Tickets

Lange hat Alonso Quijano gelesen, nun ist er sich sicher: Auch er will ein Held sein wie Amadis de Gaula oder Tirant lo Blanc, die Hauptfiguren aus seinen Ritterromanen. Und so schwingt er sich auf sein Pferd, um ihnen nachzueifern – und wird in Miguel de Cervantes’ Don Quijote auf seine ganz eigene, komische Art zu einem der bekanntesten Helden der Weltliteratur.

Dass nicht nur Männer zu tatkräftigen Titelhelden taugen, beweist schon Heinrich von Kleists Penthesilea. Längst sind es nicht mehr nur Ritter in goldenen Rüstungen, die in Romanen als Heroen präsentiert werden. Jaroslav Hašeks Soldat Schwejk oder Grimmelshausens Simplicissimus zeigen, dass Humor und Heldentum eng beieinanderstehen. Und Sharon Dodua Otoo öffnet in ihrem Roman Adas Raum auch geografisch die Grenzen, in denen literarische Held:innen rekrutiert werden.

Warum braucht es überhaupt noch Held:innenfiguren? Und wie schreibt man über sie?

Informationen

Im Gespräch Jan Ehlert, Kulturredakteur und Sharon Dodua Otoo, Schriftstellerin
Lesung Yorck Dippe, Schauspieler
Texte von Euripides, Fjodor Dostojewski, Jane Austen u. a.
Tickets 10 Euro / ermäßigt 8 Euro

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Das Veranstaltungsticket berechtigt zum kostenfreien Ausstellungsbesuch am Veranstaltungstag.


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