Industriestandorte als kulturelle Spielstätten. Das UNESCO-Welterbe Zollverein

Hans-Peter Noll, © Zollverein Essen, Foto: Heinrich Holtgreve

Vortrag
Mittwoch, 11.8.2021
20:00 — 22:00 Uhr

In Deutschland gibt es derzeit 46 Stätten mit Welterbestatus: vom Kölner Dom bis zur Berliner Museumsinsel. Eine besondere Stätte ist das Welterbe Zollverein. Einst größte und leistungsstärkste Zeche der Welt, wurde sie mit ihrer Schließung 1986 zum Symbol der Krise des Steinkohlebergbaus und der Montanindustrie. Seit 2001 darf der gut erhaltene Industriekomplex im Ruhrgebiet den Titel der UNESCO tragen: Industriegeschichte zum Anfassen. 

Doch Zollverein ist mehr als ein Denkmal und Museum, es ist ein Raum des Wandels und mit über 1500 Mitarbeiter:innen Wirtschafts- und Zukunftsstandort. Als Kultur- und Wissenschaftsstandort beherbergt Zollverein die Folkwang Universität der Künste, das Red Dot Design Zentrum, das Choreographische Zentrum PACT Zollverein und das Ruhr Museum. Zahlreiche internationale Kongresse und Großveranstaltungen, darunter so renommierte Kulturveranstaltungen wie die Ruhrtriennale, locken jährlich ca. 1.5 Millionen Besucher:innen. 

Das Welterbe Zollverein ist zugleich das Symbol für den Transformationsprozess des Ruhrgebietes und der westdeutschen Industriegesellschaft, es verkörpert den Gestaltungswillen des Industriezeitalters.

Ein Welterbe als Zukunftsstandort? Das mag wie ein Widerspruch klingen. Dieser spannenden Fragestellung folgt Prof. Dr. Hans-Peter Noll mit seinem Vortrag und gewährt Einblicke in die Zukunft des UNESCO-Welterbes Zollverein.  
 

Informationen

Begrüßung Prof. Dr. Andreas Hoffmann, Geschäftsführer des Bucerius Kunst Forums
Vortrag Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein
Tickets 10 Euro / ermäßigt 8 Euro

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