In unnütz toller Wut.
Wie Gefühle Politik und Alltag beherrschen

Foto: unsplash.com

HörSalon
Dienstag, 11.2.2020
20:00 — 22:00 Uhr

Vor zehn Jahren wurde der „Wutbürger“ geboren, ein neuer Begriff für ein neues Phänomen: Bürger empörten sich – beispielhaft zu beobachten in Stuttgart – gegen von ihnen als willkürlich empfundene Entscheidungen der Politik. Sie waren zornig, aber sie stellten die Demokratie nicht in Frage. In letzter Zeit jedoch scheinen sich Grenzen und Dimensionen der Wut verschoben zu haben: Es wird gewütet und gehetzt, gebarmt und polemisiert wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Der Wutbürger ist radikal geworden. Woher kommen diese Gefühle, und was richten sie an? Welche Rolle spielt dabei die Herabsetzung des anderen?


Der HörSalon ist eine gemeinsame Gesprächsreihe der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und des NDR Kultur

Informationen

Begrüßung und Moderation Alexander Solloch, Redakteur bei NDR Kultur
Im Gespräch Dr. Marina Münkler, Professorin für Ältere und frühneuzeitliche deutsche Literatur und Kultur, Technische Universität Dresden und Marica Bodrožić, Schriftstellerin
Ticket frei
Sendetermin voraussichtlich 16.2.2020 im Sonntagsstudio auf NDR Kultur

Anmeldung
bitte unter zeit-stiftung.de/anmeldung/hoersalon oder an der Kasse des Bucerius Kunst Forums


Ticketkasse im Bucerius Kunst Forum
Täglich 11:00 — 19:00 Uhr
Donnerstags 11:00 — 21:00 Uhr

Zurück zur Übersicht
Alle Veranstaltungen

Nächste Veranstaltung
Members Art
13.2.2020