„Muse oder Meisterin?“ Geschichten über Einfluss und Einschränkungen von Künstlerinnen

© Peter von Felbert

Literatur zur Lage
Donnerstag, 18.1.2024
19:00 — 20:30 Uhr

Sie sind international gefeierte Künstler: Phineas Q. Eldridge, Anton Tish und der geheimnisvolle Rune. Aber: Alle drei sind nur Strohmänner, männliche Masken für die eigentliche Schöpferin der Werke, Harriet Burden. Siri Hustvedt schuf in ihrem Roman Die gleißende Welt diese Künstlerin, die nur als Mann Erfolg zu haben glaubt. Und auch Schriftsteller:innen früherer Jahrhunderte haben über die Schwierigkeit geschrieben, sich als Künstlerin durchzusetzen. „Was diese besitzen, müssen wir erwerben“, lässt Goethe seine Schriftstellerin Eulalie über ihre männlichen Kollegen sagen. Else Urys Lilli erntet für ihren Wunsch zu schreiben nur Spott. Und Virginia Woolf hob in Ein Zimmer für sich allein hervor, wie die Gesellschaft Künstlerinnen benachteiligte.

Wie ein solches Zimmer zur Keimzelle von Künstlerinnenschaft werden kann, davon erzählt Annette Pehnt in ihrem Roman Die schmutzige Frau. Im Gespräch mit Jan Ehlert spricht sie über die Herausforderungen für Künstlerinnen damals wie heute und wie Schriftsteller:innen früherer Jahrhunderte darüber schrieben.

Informationen

Im Gespräch Jan Ehlert, NDR Kultur-Redakteur und Annette Pehnt, Schriftstellerin
Lesung Lisa Hagmeister
Texte von Johann Wolfgang von Goethe, Virginia Woolf, Sophie von La Roche u.a.
Tickets 10 Euro / ermäßigt 8 Euro

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