Der schwarze Hund.
Volkskrankheit Depression

Michael Köhlmeier © Peter-Andreas Hassiepen

HörSalon
Montag, 16.9.2019
20:00 — 22:00 Uhr

Vor zehn Jahren, am 10. November 2009, nahm sich Fußball-Nationaltorwart Robert Enke das Leben. Ganz Deutschland war erschüttert und fragte sich ratlos: „Wieso hat dieser erfolgreiche, überaus beliebte Mann nicht weiterleben wollen?“

Hier offenbarte sich die ganze Macht der Krankheit Depression, die auch vermeintlich stabile Menschen plötzlich ins Dunkel zu reißen vermag, mit ungebremster Brutalität: „Der schwarze Hund hatte meinen Freund besucht. Und er biss ihm in die Kehle“, heißt es in Michael Köhlmeiers Roman Zwei Herren am Strand über die depressiven Freunde Winston Churchill und Charlie Chaplin.

Eine schwedische Studie hat belegt, dass insbesondere Schriftsteller anfällig für Depressionen sind. Berühmte Autoren wie Ernest Hemingway, Virginia Woolf oder Klaus Mann litten an ihr.

Alexander Solloch spricht mit Michael Köhlmeier und Teresa Enke, der Witwe von Robert Enke, über Depressionen, ihre gesellschaftliche Wahrnehmung und den aktuellen Stand der Forschung.


Der HörSalon im Bucerius Kunst Forum ist eine gemeinsame Gesprächsreihe von der ZEIT-Stiftung Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und dem NDR Kultur.

Informationen

Begrüßung Christine Neuhaus, Bereichsleiterin Förderungen der ZEIT-Stiftung
Im Gespräch Teresa Enke, Vorstandsvorsitzende der Robert-Enke-Stiftung und Michael Köhlmeier, Schriftsteller
Moderation Alexander Solloch, Redakteur bei NDR Kultur
Sendetermin voraussichtlich 3.11.2019 im Sonntagsstudio auf NDR Kultur
Ticket frei

Anmeldung
Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten bitten wir um eine Online-Anmeldung oder an der Kasse des Bucerius Kunst Forums.

Ticketkasse im Bucerius Kunst Forum
Täglich 11:00 — 19:00 Uhr
Donnerstags 11:00 — 21:00 Uhr

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