Die trockene Schale um den glühenden Kern. Der griechische Dichter Konstantinos Kavafis

© Peter Köhn

Literarische Spurensuche von und mit Hanjo Kesting

Mi, 8.6.2022
19:00 — 21:00 Uhr
Online-Tickets

Der griechische Poet Konstantinos Kavafis kam 1863 in Alexandria zur Welt und starb 1933 in ebendieser Stadt, in der er fast sein ganzes Leben verbracht hatte. Ein Auslandsgrieche, in bewusster Distanz zum nationalen Griechentum, hellenistisch geprägt, nicht hellenisch. Sein Dichterruhm war zu Lebzeiten flüchtig, und sein schmales Werk, das aus gut 150 Gedichten besteht, erschien erst nach seinem Tod in Buchform. Es dauerte weitere zwanzig Jahre, bis Kavafis als eine Gründerfigur der modernen Poesie entdeckt wurde.

Als „old poet of the city“ geht er durch die Alexandria-Romane von Lawrence Durrell, ein Geschöpf dieser Stadt, ein Angehöriger der griechischen Oberschicht, die eine eigene Welt bildete in dem uralten Schmelztiegel von Völkern und Kulturen. Einige Jahre später reiste David Hockney nach Ägypten und schuf einen Zyklus von Illustrationen nach Gedichten von Konstantinos Kavafis, die vor zwei Jahren im Bucerius Kunst Forum zu sehen waren. Hanjo Kesting stellt an diesem Abend den größten und subtilsten Dichter des neuen Griechenlands vor.

Informationen

Begrüßung Christine Neuhaus, Hauptbereichsleiterin Förderungen, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Lesung Jens Harzer
Kommentierung Hanjo Kesting
Tickets 10 Euro / ermäßigt 8 Euro

Online-Tickets

Das Veranstaltungsticket berechtigt zum kostenfreien Ausstellungsbesuch am Veranstaltungstag.


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