Belletristische Bösewichte. Schuld und Schurken in der Literatur

Simone Buchholz © Gerald von Foris

Literatur zur Lage
Donnerstag, 9.6.2022
19:00 — 20:30 Uhr

Wie ein Teufel kommt Goethes Mephisto nicht daher: „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft“, erklärt er Doktor Faust und verspricht ihm die Erfüllung aller seiner Wünsche. Und auch Satan in John Miltons Paradise Lost sieht die Linie zwischen Himmel und Hölle fließend: „Böses, sei du mein Gutes.“ Der Kampf um die Seele des Menschen zieht sich durch die Literatur. Und im Krimi bricht das Schlechte auch fernab jeder Religion noch immer regelmäßig ein in unsere Lesewelt. Dass auch dabei die Grenzen zwischen Gut und Böse fließend sein können, zeigt Simone Buchholz in ihrer Krimi-Reihe um Chastity Riley.

Wie werden Bösewichte in der Belletristik beschrieben? Warum brauchen wir Geschichten über das Schlechte? Und was haben Schriftsteller:innen dem Bösen in der Welt entgegengestellt? Darüber spricht Kulturjournalist Jan Ehlert mit Simone Buchholz. Es liest Peter Bieringer.

Informationen

Im Gespräch Jan Ehlert, Kulturredakteur und Simone Buchholz, Schriftstellerin
Lesung Peter Bieringer, Sprecher
Texte von Fjodor Dostojewski, Agatha Christie, William Shakespeare u. a.
Tickets 10 Euro / ermäßigt 8 Euro

Online-Tickets

Das Veranstaltungsticket berechtigt zum kostenfreien Ausstellungsbesuch am Veranstaltungstag.


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