Von Poussin bis Monet
Die Farben Frankreichs
11.10.2015 — 17.1.2016

Paul Signac: Frau auf der Terrasse, 1898, National Gallery of Ireland, Dublin

Vom 17. Jahrhundert an setzte die französische Malerei die Maßstäbe für ganz Europa. Im Frankreich der Aufklärung begann der Wertewandel zur bürgerlichen Gesellschaft, dem die Maler mit neuen Themen und künstlerischen Experimenten begegneten. Die Französische Revolution, das Vorbild aller Freiheitskämpfe, markiert eine Zeitenwende, die sich tief in die Entwicklung der französischen Malerei eingegraben hat. Die Ausstellung Von Poussin bis Monet. Die Farben Frankreichs widmet sich den Folgen der dramatischen gesellschaftlichen Umbrüche in der Kunst.

Schon zu Poussins Zeiten entbrannte ein Richtungsstreit über die Kraft der Farbe. Das sinnliche Erleben und die subjektive Wahrnehmung wurden immer wichtiger, bis die Farbe im Impressionismus am Ende des 19. Jahrhunderts größte Freiheit erlangte. Paul Cézanne sah die Natur als ein Gefüge von Farbflächen. Die Malerei erzählte nicht mehr, sondern gab zu sehen. Die Farbe bildete Licht nicht mehr nur ab, sie wurde zum Licht.

Diesen Weg Frankreichs in die Moderne zeigt die Ausstellung mit Gemälden und Zeichnungen von Poussin, Watteau, Chardin, Delacroix, Corot, Courbet, Monet, Renoir, Cézanne, van Gogh und anderen.

In Kooperation mit der National Gallery of Ireland, Dublin, und der Sammlung Rau für UNICEF im Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen. Dort läuft die Ausstellung unter dem Titel Die Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet vom 22. März bis 6. September 2015.

Die Ausstellung wird gefördert von Latham & Watkins.

Von Poussin bis Monet
Die Farben Frankreichs

Ausstellungskatalog

Herausgeber Arp Museum Bahnhof Rolandseck
und Bucerius Kunst Forum
Verlag Hirmer Verlag,
München

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