Minimal Art
Körper im Raum
12.2. — 24.4.2022

Dan Flavin: untitled (to Barnett Newman) four, 1971, Christoph Seibt Collection Contemporary Art, Hamburg © Estate of Dan Flavin / VG Bild-Kunst, Bonn 2022 / Foto: David Zwirner Gallery, New York

Reduzierte Formensprache, die Verwendung industriell gefertigter Materialien und ein hohes Maß an Oberflächenästhetik sind die Kennzeichen der Minimal Art, die Anfang der 1960er Jahre in den USA entstand. Die Ausstellung im Bucerius Kunst Forum widmet sich erstmals der sinnlichen Seite des Minimalismus. Die veränderte Wahrnehmung durch die Bewegung der Betrachter:innen im Raum, unterschiedliche Lichtstimmungen und raumgreifende Objekte erweisen die Minimal Art als eine Kunst, die für alle fühl- und erfahrbar ist.

Mit der Schau präsentiert das Bucerius Kunst Forum herausragende Werke der US-amerikanischen Gründungsväter der Minimal Art der 1960er Jahre und stellt diese deutschen und zeitgenössischen Positionen gegenüber. Im Fokus stehen dabei die Betrachtenden und ihre individuelle Wahrnehmung der objekthaften Werke im Raum. Dadurch wird die Idee einer Demokratisierung der Kunst wieder lebendig, nach der die Minimal Art von allen gleich und ohne Vorwissen erfahren und verstanden werden kann.

Minimal Art. Körper im Raum konzentriert sich dafür auf siebzehn ikonische Werke von Carl Andre, Dan Flavin, Donald Judd, Sol LeWitt, Robert Morris, Imi Knoebel, Charlotte Posenenske, Gerold Miller, Frank Gerritz und Jeppe Hein, um jedem der raumgreifenden Objekte den angemessenen Platz zu geben. Die Auswahl der paradigmatischen Werke macht sowohl die wesentlichen Merkmale der Minimal Art als auch die charakteristischen Besonderheiten im Oeuvre der jeweiligen Künstler:innen nachvollziehbar.

Dabei handelt es sich um Leihgaben aus deutschen Museen und Privatsammlungen wie der Christoph Seibt Collection Contemporary Art, Hamburg.



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Das Bucerius Kunst Forum bietet anlässlich des Krieges in der Ukraine ein Solidaritätsticket als Alternative zu den regulären Tickets für die aktuelle Ausstellung Minimal Art. Körper im Raum an.

Das Solidaritätsticket kostet 18 Euro (ermäßigt 12 Euro), also doppelt so viel wie der reguläre Eintrittspreis. Der Spendenbeitrag von 9 Euro (ermäßigt 6 Euro) wird von der ZEIT-Stiftung, der Gründerin des Bucerius Kunst Forums, verdoppelt. So werden insgesamt 18 Euro (ermäßigt 12 Euro) zugunsten eines Kultursolidaritäts-Fonds für Künstler:innen- und Kulturinitiativen in der Ukraine gespendet.


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Die Ausstellung wird gefördert von

Minimal Art
Körper im Raum

Ausstellungskatalog

Herausgeber:innen Kathrin Baumstark und Andreas Hoffmann
Beiträge von Daria Dittmeyer-Hössl, Katrin Dyballa, Tatjana Schäfer, Lukas Schepers, Tobias Vogt
Beschreibung 120 Seiten mit farbigen Abbildungen der ausgestellten Werke
Verlag Hirmer Verlag, München
Preis in der Ausstellung 29,90 Euro

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"What you see is what you see!" – das ist Minimal Art. Wie kann minimalistische Kunst präsentiert werden und was macht Minimal Art. Körper im Raum zu einem besonderen Ausstellungserlebnis? In 3 Videos bringt Ihnen Kathrin Baumstark das Konzept, die Künstler:innen, die gezeigten Werke und die Ausstellungsarchitektur näher.


Zum Interview: Einführung in die Ausstellung —

Zum Interview: Künstler:innen und Werke —

Zum Interview: Aufbau und Ausstellungsarchitektur —

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