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„Zur Sache, Hamburg“ fragt: „Eine gespaltene Stadt?“

15. November 2017 20:00 - 22:00 Uhr

Die Debattenreihe Zur Sache, Hamburg im Bucerius Kunst Forum ist schnell, kontrovers, fundiert, diskursiv. Sie basiert auf einem jeweils aktuellen Artikel aus der ZEIT:Hamburg zu einem Thema, das die Stadt bewegt. Ob es um die Bedeutung von Start-up- Gründungen, um politische und gesellschaftliche Konflikte oder kulturelle Ausdrucksformen geht – an den jeweils kurzfristig konzipierten Abenden kommt das Saal-Publikum direkt mit dem Autor des Artikels und mit Experten ins Gespräch. Zur Sache, Hamburg nimmt journalistische Impulse auf, um die Argumente und Positionen zu aktuellen Fragen auszuloten und die Selbstverständigung der Bürgerstadt voranzubringen.

Über „Hamburg, eine gespaltene Stadt?“ diskutieren am 15. November 2017 um 20 Uhr im Bucerius Kunst Forum in Hamburg Sigrid Berenberg, Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin von Schotstek, Dörte Inselmann, Vorstand und Intendantin der Stiftung Kulturpalast Hamburg, und Dr. Stephan Reimers, evangelischer Theologe und Vorsitzender der Stiftung Hoffnungsorte Hamburg (Herz As, Bahnhofsmission u.a), Patrik Schwarz, DIE ZEIT, moderiert.

Das Wahlergebnis am 24. September 2017 hat für die Hansestadt eine Spaltung gezeigt – eine fast hälftige politische Polarisierung in linke und konservative Orientierungen. Wie sehr hängt das von den bestehenden sozialen Unterschieden ab? Der Anteil der Empfänger von SGB-II-Leistungen beträgt 9,4% bundesweit und 12,8% in Hamburg. Wie lässt sich leben mit einem Durchschnittseinkommen von 16.000 € pro Jahr wie auf der Veddel? Wie verläuft die Armutsentwicklung insgesamt und was kann die Stadt dagegen unternehmen? Und wie lässt sich die Integration von Zuwanderern bewältigen?

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung per E-Mail an veranstaltungen@zeit.de wird gebeten.

Zur Sache, Hamburg ist eine Diskussionsreihe von ZEIT:Hamburg und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

 

 

© Bucerius Kunst Forum, Foto: Felix Matthies