Rubens, van Dyck, Jordaens
Barock aus Antwerpen

11.6.-19.9. 2010


Exponate
Ausstellungsraum


Peter Paul Rubens (1577–1640)
Frierende Venus, 1614
Öl auf Holz, 145,1 x 185,6 cm
Koninklijk Museum voor Schone Kunsten Antwerpen
© Lukas-Art in Flanders VZW



Anthonis van Dyck (1599–1641)
Beweinung Christi, 1634/35
Öl auf Leinwand, 115 x 208 cm
Koninklijk Museum voor Schone Kunsten Antwerpen
© Lukas-Art in Flanders VZW



Jacob Jordaens (1593–1678)
Was die Alten sungen, das pfiffen
die Jungen, 1638
Öl auf Leinwand, 128 x 192 cm
Koninklijk Museum voor Schone Kunsten Antwerpen
© Lukas-Art in Flanders VZW



Erasmus Quellinus d. J. (1607–1678) und Jan Fijt (1611–1661),
Portrait eines Jungen, um 1650/55
Öl auf Holz, 136 x 103 cm
Koninklijk Museum voor Schone Kunsten Antwerpen
© Lukas-Art in Flanders VZW



Jan Brueghel d. Ä. (1568–1625) oder
Jan Brueghel d. J. (1601–1678)
Blumenstrauß in skulptierter Vase, um 1620
Öl auf Holz, 101 x 76 cm
Koninklijk Museum voor Schone Kunsten Antwerpen
© Lukas-Art in Flanders VZW




Die Namen Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck und Jacob Jordaens stehen für figurenreiche und pathosgeladene Kompositionen, die nicht allein den flämischen Barock begründeten, sondern auch die europäische Kunstentwicklung des 17. Jahrhunderts prägten. Die stärksten Impulse gingen von Rubens aus, in dessen Antwerpener Werkstatt van Dyck und Jordaens zu Beginn ihrer Karrieren tätig waren. Mit und neben ihnen wirkten in Antwerpen noch zahlreiche andere originelle Künstler, die zusammen eine wirkungsvolle, städtisch-bürgerlich geprägte „Antwerpener Schule“ bildeten. Obwohl das ehemalige Handelszentrum nach 1600 seine Wirtschaftskraft weitgehend eingebüßt hatte und der Krieg zwischen den von Spanien beherrschten katholischen südlichen und den protestantischen nördlichen Niederlanden die Bevölkerung bedrohte, entfaltete sich der europäische Barock hier besonders prachtvoll.

Antwerpen als größte und bedeutendste Kunstmetropole des Barock steht im Zentrum der Ausstellung Rubens, van Dyck, Jordaens. Barock aus Antwerpen. Fünfzig Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphiken stellen eine Auswahl aus dem Bestand des Königlichen Museums für Schöne Künste in Antwerpen vor, das eine der bedeutendsten Sammlungen des europäischen Barock beherbergt. Neben monumentalen religiösen und mythologischen Historienbildern repräsentieren Portraits, Landschaften, Stillleben und Genreszenen die Menschenfreundlichkeit und Weltoffenheit, die den flämischen Barock auszeichnen.

Die Ausstellung steht unter der Hohen Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler und S.M. König Albert II, König der Belgier.