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Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Das Bucerius Kunst Forum ist eine Einrichtung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und wird aus den Erträgen der ZEIT-Stiftung finanziert. Das Bucerius Kunstforum hat die Rechtsform einer als gemeinnützig anerkannten GmbH. Die ZEIT-Stiftung ist der einzige Gesellschafter dieser GmbH und für alle grundlegenden Entscheidungen mit verantwortlich. Die GmbH ist als gemeinnützig anerkannt.
 |  | Engagement für eine lebendige Gesellschaft
Die ZEIT-Stiftung wurde 1971 von Gerd Bucerius ins Leben gerufen. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Entsprechend ihrer Satzung fördert sie auf den Gebieten der Wissenschaft, der Bildung und Erziehung sowie der Kunst und Kultur. Die Stiftung verwendet einen Teil der zur Verfügung stehenden Mittel für eigene, von ihr selbst entwickelte Vorhaben und Einrichtungen wie zum Beispiel die Bucerius Law School und die Bucerius Summer School on Global Governance. Neben dieser operativen Tätigkeit fördert sie in allen drei Satzungsbereichen auch auf Antrag Dritter. Mit ihren Förderungen will die Stiftung in Wissenschaft, Bildung und Kultur zu neuen Entwicklungen anregen, innovative Vorhaben ermöglichen, begabte Nachwuchskräfte zu außergewöhnlichen Leistungen anspornen und zu Kreativität ermuntern. Die Stiftung versteht ihre Arbeit als Beitrag zu einer lebendigen Zivilgesellschaft, deren Gelingen die besondere Leistungsfähigkeit privater Initiative und die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung voraussetzt.
 |  | Ein Leben für die Gesellschaft
Dr. Gerd Bucerius (1906-1995), Begründer der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, begann seine Berufslaufbahn nach dem Studium der Rechtswissenschaften und Promotion zum Dr. jur. zunächst als Richter in Kiel und Flensburg, bevor die Nationalsozialisten ihm, dem Mann einer Jüdin, der selbst jüdische Vorfahren hatte, den Staatsdienst versperrten. Als Rechtsanwalt in Hamburg und später als Dienstverpflichteter verhehlte er nicht seine kritische Haltung zum nationalsozialistischen Regime. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges machte sich Gerd Bucerius als Mann der Politik und der Presse einen Namen. 1945 war er Bausenator der Freien und Hansestadt Hamburg, Mitglied des Wirtschaftsrates und als Mitglied der CDU von 1949 bis 1962 Abgeordneter des Deutschen Bundestages.
Im Pressewesen gewann Dr. Bucerius Ansehen und Respekt als Mitbegründer und Verleger der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT. Das im Jahre 1946 gegründete Blatt erlangte schnell einen festen Platz unter den großen liberalen Zeitungen Europas. Immer wieder meldete sich Gerd Bucerius hier auch als streitbarer Autor selbst zu Wort.
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