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Grundschriften der europäischen Kultur

Jacob und Wilhelm Grimm: Kinder- und Hausmärchen

Mittwoch, 11. August 2010, 20 Uhr


Victoria Trauttmansdorff und Wolf-Dietrich Sprenger (Lesung), Hanjo Kesting (Kommentierung)

Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, deren erste Auflage 1812 erschien, gehören in den kulturgeschichtlichen Zusammenhang der Romantik. Damals ging man daran, die alten Zeugnisse sogenannter „Volkspoesie“ systematisch zu sammeln. Später folgten erweiterte Ausgaben der Märchen mit poetischen Ausschmückungen und stilistischen Veränderungen, die vor allem von Wilhelm Grimm vorgenommen wurden und mithalfen, die Sammlung zum populärsten Buch der deutschen Literatur zu machen. Viele Märchen haben dabei Metamorphosen erfahren, die man an ihren Vorstufen, den Sammlungen von Giovanni Basile und Charles Perrault, studieren kann.

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