Rubens, van Dyck, Jordaens
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![]() | Minguet Quartett und Ulrike Payer, Klavier Komponistenportrait Witold Lutosławski Montag, 19. Juli 2010, 20 Uhr Witold Lutoslawski: Streichquartett, Sacher-Variation fur Violoncello solo, Partita für Violine und Klavier, ausgewählte Klavierwerke Witold Lutoslawski äahlt zu den großen Persönlichkeiten der Musik des 20. Jahrhunderts und gilt heute neben Chopin und Szymanowski als der bedeutendste Komponist Polens. Lutoslawski gehörte keiner „Schule“ an und ging konsequent seinen eigenen Weg. 1956 gehörte er zu den Begründern des Festivals „Warschauer Herbst“, das sich ambitioniert der Gegenwartsmusik widmete. Nach einer neoklassizistischen Phase wandte sich Lutoslawski in den frühen 60er Jahren den aktuellen Musikströmungen zu. Angeregt durch eine Radiosendung mit John Cages Klavierkonzert, entwickelte Lutoslawski eine eigene Art des Komponierens mit dem „gelenkten Zufall“, die er „begrenzte Aleatorik“ nannte. Sie gewahrt dem Interpreten eine gewisse Freiheit des Vortrags, wodurch das Werk bei jeder Aufführung in neuem Gewand erscheint, die Identität der Komposition aber gewahrt bleibt. Das Portraitkonzert gewährt einen tiefen Einblick in das kammermusikalische Schaffen des großen polnischen Komponisten, dessen klangexpressive Werke immer wieder zu fesseln vermögen. | ![]() |


