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Matisse Menschen Masken Modelle 31.1. - 19.4.2009 Ausstellungstext Ausstellungsraum | ![]() Laurette mit Kaffeetasse, um 1917 Kunstmuseum Solothurn, Dübi-Müller-Stiftung © Succession Henri Matisse / VG Bild-Kunst, Bonn 2010 | ![]() Dame in Grün, um 1909 Staatliche Eremitage, St. Petersburg © Succession Henri Matisse / VG Bild-Kunst, Bonn 2010 | ![]() Mademoiselle H.D., Frau mit Schleier, 1927 The Museum of Modern Art, New York, The William S. Paley Collection © Succession Henri Matisse / VG Bild-Kunst, Bonn 2010 | ![]() Selbstbildnis (Das Matrosenhemd), 1906 Statens Museum for Kunst, Kopenhagen, Schenkung Johannes Rump, 1928 © Succession Henri Matisse / VG Bild-Kunst, Bonn 2010 | ![]() Die Spiegelung, 1935 Phyllis Hattis Fine Arts, New York © Succession Henri Matisse, VG Bild-Kunst, Bonn 2008 | Matisse Menschen Masken Modelle 31.1. - 19.4.2009 Exponate Ausstellungsraum | Auf Henri Matisse (1869–1954) geht die erste künstlerische Revolution des 20. Jahrhunderts zurück. Um 1905 sagte er sich vom Impressionismus los und verband auf neuartige Weise Farbintensität mit Ausdruckskraft. Das war die Geburtsstunde des Fauvismus, wie die Kritiker diese Kunst nach den „fauves“, den „wilden Tieren“, benannten. Unter den ersten fauvistischen Bildern befanden sich überraschend viele Portraits. Sie wandten die Abstraktion als moderne Errungenschaft erstmals auf eine Kunstform an, für die man bis dahin Ähnlichkeit als entscheidend angesehen hatte. Matisse ging es genauso wie seinen Vorgängern um treffende Portraits, doch er schlug einen neuen Weg ein, um die Persönlichkeit des Modells, die er in der Begegnung erfahren hatte, zu einem gültigen Bild zu gestalten. Der Ausstellungstitel Matisse. Menschen, Masken, Modelle zeugt von der Vielfalt der Transformation des traditionellen Portraits bei Matisse. Häufig nahmen die Menschen auf seinen Bildern überindividuelle Züge an, gleich einer Maske in einer inszenierten Rolle. Diese Verdeckung des oberflächlichen ersten Eindrucks war zumeist das Ergebnis zahlreicher Portraitsitzungen. | Portraits blieben für Matisse ein Leben lang die wichtigste künstlerische Herausforderung. Picassos Lebensgefährtin Françoise Gilot berichtete, Matisse sei süchtig gewesen nach neuen Gesichtern und stets auf die Entschlüsselung eines interessanten Gesichts erpicht. Die erste Ausstellung über die Portraits von Henri Matisse versammelt Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Druckgraphik aus allen Schaffensphasen des Malers und wird mit bedeutenden Leihgaben aus internationalen Museen unterstützt, darunter das Centre Georges Pompidou, Paris, das Museum of Modern Art, New York, und die Staatliche Ermitage, St. Petersburg. Eine Ausstellung des Bucerius Kunst Forums und der Staatsgalerie Stuttgart. | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ||||||||||||||||||










