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Publikationen
15
Neue Welt. Die Erfindung der amerikanischen Malerei
24.2.-28.5.2007


Ausstellungstext
Ausstellungsraum

Thomas Cole (1801-1848)
Szene aus "Der letzte Mohikaner".
Cora kniet zu Füßen Tamenunds, 1827
Öl auf Leinwand, 64,5 x 89,1 cm
Vermächtnis Alfred Smith, 1868.3
© Wadsworth Atheneum Musum of Art, Hartford, Connecticut, (USA)

Frederic Edwin Church (1826-1900)
Küstenszene am Mount Desert, 1863
Öl auf Leinwand, 91,8 x 121,9 cm
Vermächtnis Clara Hinton Gould, 1948.178
© Wadsworth Atheneum Musum of Art, Hartford, Connecticut, (USA)

Frederic Edwin Church (1826-1900)
Tal von St. Thomas, Jamaika, 1867
Öl auf Leinwand, 122,7 x 214,9 cm
Vermächtnis Elizabeth Hart Jarvis Colt, 1905.21
© Wadsworth Atheneum Musum of Art, Hartford, Connecticut, (USA)

Albert Bierstadt (1830-1902)
In den Bergen, 1867
Öl auf Leinwand, 91,9 x 127,6 cm
Schenkung John Junius Morgan in Gedenken an seine Mutter Juliet Pierpont Morgan, 1923.253
© Wadsworth Atheneum Musum of Art, Hartford, Connecticut, (USA)
15
Neue Welt. Die Erfindung der amerikanischen Malerei
24.2.-28.5.2007


Exponate
Ausstellungsraum

Amerikanische Kunst vor Edward Hopper - schon mal gesehen?

Während die jüngere Kunst der USA in Deutschland bestens vertreten ist, haben amerikanische Kunstwerke des 19. und frühen 20. Jahrhunderts hierzulande Seltenheitswert. Darum zeigt das Bucerius Kunst Forum in den Jahren 2007 bis 2009 die Ausstellungstrilogie 150 Jahre amerikanische Kunst: 1800-1950. Den Auftakt macht in diesem Jahr die Ausstellung Neue Welt. Die Erfindung der amerikanischen Malerei. Mit Landschaftsmalerei betraten die USA in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Bühne der internationalen Kunstwelt. Die Wildnis und Weite Amerikas erschienen Maler-Pionieren wie Thomas Cole und Frederic Edwin Church als etwas Unvergleichliches, scheinbar Grenzenloses. In den Catskill Mountains nördlich der stetig wachsenden Stadt New York schuf ein Kreis von Künstlern, den man später Hudson River School nannte, wildromantische Bilder.


Maler, Wissenschaftler und Abenteurer unternahmen strapaziöse Reisen, um die Naturwunder der Neuen Welt zu erkunden. Ihre Bilder und Berichte regten die Entstehung eines frühen Tourismus zu den spektakulären Landschaften
der White Mountains, der Niagarafälle und des Yosemite Valley an. Landschaftsmalerei  galt in den USA als wichtigste Kunstgattung, als Zeugnis nationaler Identität und der Vorstellung, Amerika sei das neue "Promised Land".

Das Wadsworth Atheneum Museum of Art in Hartford, Connecticut, wurde 1844 als erstes öffentliches Kunstmuseum Amerikas gegründet. Es bewahrt eine der größten und bedeutendsten Sammlungen amerikanischer Landschaftsmalerei. Sie wird nun erstmals geschlossen in Europa gezeigt. Im Anschluss wird die Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart zu sehen sein.