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06 Wolkenbilder. Die Entdeckung des Himmels 06.06.-05.09.2004 Ausstellungstext Ausstellungsraum | ![]() William Turner: Strand von Calais, Niedrigwasser. Französische Poissards beim Einsammeln von Ködern, 1830, Bury Art Gallery and Museum, Lancashire | ![]() Caspar David Friedrich: Zwei Männer am Meer bei Mondaufgang, um 1817, Öl auf Leinwand, 51 x 66 cm Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie | ![]() Carl Blechen: Wolkenhimmel über langgestrecktem Gebäude mit zwei Kuppeln, um 1829, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett | ![]() John Constable: London mit St. Paul, von Hampstead Heath aus gesehen, um 1827–1830, Privatsammlung | 06 Wolkenbilder. Die Entdeckung des Himmels 06.06.-05.09.2004 Exponate Ausstellungsraum | Dass der Himmel von der Kunst um 1800 erst „entdeckt“ werden musste, klingt überraschend - schließlich spielten die Wolken schon in Renaissance und Barock eine wichtige Rolle. Und trotzdem war die Wolkenbegeisterung der Romantik nichts weniger als eine Entdeckung mit großen Folgen. Sie hob die europäische Landschaftskunst in einen neuen Rang. | In ganz Europa übernahmen jetzt die Landschaftsmaler den neuen Blick auf den Himmel. Zum Zentrum der Entwicklung wurde Rom. Traditionell besuchten die Maler Italien, um dort die antiken Monumente, die Schauplätze der römischen Geschichte zu studieren. Ein unvoreingenommener Blick auf den Himmel war dabei nicht vorgesehen. Im Zuge der Aufklärung wurden jedoch die Traditionen hinterfragt. Die eigene Beobachtung fand nun in den Wolken einen herausfordernden Gegenstand. | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | |||||||||||||||||












