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07
Die Brücke
und die Moderne
1904-1914
17.10.2004-
23.01.2005


Ausstellungstext
Ausstellungsraum

Vincent van Gogh
Bauernhaus mit zwei Bäumen und Bäuerin (La Chaumière sous les arbres), 1885
Beck & Eggeling International Fine Art, Düsseldorf


Edvard Munch
Portrait Dr. Max Linde, 1904
Stiftung Moritzburg, Landeskunstmuseum Sachsen-Anhalt
© The Munch Museum / The Munch Ellingsen Group / VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Karl Schmidt-Rottluff
Das Blaue Haus, 1907
Sammlung Rauert
© VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Ernst Ludwig Kirchner
Erich Heckel, 1910/20
Karl Ernst Osthaus-Museum der Stadt Hagen/Westfalen
© Ernst Ludwig Kirchner by Dr. Wolfgang & Ingeborg Henze-Ketterer, Wichtrach/Bern
07
Die Brücke
und die Moderne
1904-1914
17.10.2004-
23.01.2005


Exponate
Ausstellungsraum

Der Zusammenschluss vier junger Künstler zur Künstlergemeinschaft „Brücke“ vor 100 Jahren zählt zu den folgenreichsten Ereignissen für die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts. Ernst Ludwig Kirchner und Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff gaben ihrer Gruppe am 7. Juni 1905 den Namen. Doch dieser formellen Gründung ging ein Jahr voller Gemeinsamkeiten und Impulse voraus.

Die Ausstellung des Bucerius Kunst Forums beleuchtet nach einhundert Jahren diese Gründungssituation. Sie stellt den Werken der Brücke-Künstler Gemälde, Zeichnungen und Graphik der Pioniere der Moderne gegenüber. Paul Signac, Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Felix Vallotton, Ferdinand Hodler, Edvard Munch und Pablo Picasso waren die Leitsterne der expressionistischen Maler. Aber auch die sächsische Freilichtmalerei, der Wiener Jugendstil, afrikanische Skulptur und japanische Holzschnitte inspirierten sie. Auf diese Weise wird sichtbar, wie der Beitrag der Brücke in die europäische Entwicklung um und nach 1900 eingebunden ist.

 


In Hamburg hatten die Künstler der Brücke bereits früh Resonanz. Zu ihren Förderern gehörten die Sammler Gustav Schiefler und das Ehepaar Rauert, die Kunsthistoriker Rosa Schapire und Wilhelm Niemeyer, der Direktor des Museums für Kunst und Gewerbe Max Sauerlandt.

Erstmals steht in dieser Auswahl und Konzentration das Gesamtbild des Jahrzehnts von 1904 bis 1914 vor Augen – von den ersten gemeinsamen Arbeiten bis zur letzten Gruppenausstellung. Die Ausstellung vereint Leihgaben aus deutschen und Schweizer Museen und Privatsammlungen, darunter die bedeutende Sammlung Hermann Gerlinger.