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Publikationen
Modern Life
Edward Hopper und seine Zeit

9.5. - 30.8.2009


Ausstellungstext
Ausstellungsraum

Edward Hopper
Seven A. M., 1948
Whitney Museum of American Art, New York;
Purchase and exchange 50.8

Man Ray
New York, 1917
Whitney Museum of American Art, New York;
Purchase, with funds from the Modern Painting and Sculpture Committee
© Man Ray Trust, Paris / VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Georgia O'Keeffe
Summer Days, 1936
Whitney Museum of American Art, New York;
Gift of Calvin Klein
© Georgia O'Keeffe Museum / VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Edward Hopper
South Carolina Morning, 1955
Whitney Museum of American Art, New York;
Given in memory of Otto L. Spaeth by his Family

Charles Sheeler 1883-1965
River Rouge Plant, 1932
Whitney Museum of American Art, New York;
Purchase 32.43

Thomas Hart Benton
Poker Night (from A Streetcar Named Desire), 1948
Whitney Museum of American Art, New York;
Mrs. Percy Uris Bequest
© T.H. benton and R.P. Benton Testamentary Trusts / VG Bild-Kunst, Bonn 2010
Modern Life
Edward Hopper und seine Zeit

9.5. - 30.8.2009


Exponate
Ausstellungsraum
Die Malerei Edward Hoppers (1882-1967) zieht heute auf der ganzen Welt Menschen in ihren Bann. Mit unterkühltem Realismus zeigte der amerikanische Künstler Anfang des 20. Jahrhunderts isoliert wirkende Gestalten im Diner oder Hotelzimmer; seine Werke wurden zum Inbegriff für die Melancholie des modernen Lebens. Die Ausstellung Modern Life. Edward Hopper und seine Zeit präsentiert acht der bedeutendsten Gemälde Hoppers zusammen mit rund 90 weiteren Meisterwerken aus dem Whitney Museum of American Art in New York, darunter Arbeiten von Arbeiten von Man Ray, Lyonel Feininger, Charles Sheeler und Georgia O’Keeffe.
Eine Ausstellung der Werke Edward Hoppers im Kontext seiner Zeitgenossen gab es bislang nicht. Modern Life stellt sein Werk ins Zentrum – und verknüpft es mit den vielfältigen und kontroversen künstlerischen Strömungen der amerikanischen Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: mit der Ashcan School um Hoppers Lehrer Robert Henri, mit den avantgardistischen Initiativen um den Whitney Studio Club und Alfred Stieglitz’ Galerie 291, mit dem regionalistischen Sonderweg der American Scene und der präzisen Kälte des Machine Age.

Gertrude Vanderbilt Whitney, die aus einer der bedeutendsten Familien des Gilded Age stammte, gehörte zu den wichtigsten Förderern der modernen Kunst in den Vereinigten Staaten. Sie lud Edward Hopper zu seiner ersten Einzelausstellung in den Whitney Studio Club ein. 1931 gründete sie das Whitney Museum of American Art, heute eines der bedeutendsten Museen in Amerika. Aus dessen Sammlung wählte Barbara Haskell, Kuratorin am Whitney Museum, 96 Werke für die Hamburger Ausstellung aus.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Terra Foundation for American Art, Chicago, die Henry Luce Foundation, New York, und die Max Kade Foundation, New York.

Die Ausstellung wird unterstützt von ExxonMobil, Hamburg und Latham & Watkins LLP.