Exhibition

Alberto Giacometti mit Skulpturen. Photographie von Gordon Parks, 1951, © The Gordon Parks Foundation © Succession Alberto Giacometti (Fondation Alberto et Annette Giacometti, Paris + ADAGP, Paris), 2015

Alberto Giacometti mit Skulpturen. Photographie von Gordon Parks

Mit Alberto Giacometti widmet das Bucerius Kunst Forum nach der August Rodin-Schau von 2006 erneut einem der bedeutendsten Bildhauer der Moderne eine Einzelausstellung. Der Fokus liegt dabei erstmals auf der Portraitkunst. Diese ist Ausgangspunkt und Zentrum von Alberto Giacomettis Werk. Sie erzählt – wie kein anderer Bereich seines Schaffens – von seiner Persönlichkeit und seiner künstlerischen Weltauffassung.

Alberto Giacometti, 1901 in der Schweiz geboren, kam 1922 als junger Mann nach Paris. Dort fand er Anschluss an die Künstler- und Literatenkreise, bewahrte sich aber stets seine künstlerische Autonomie. Zeitweilig gehörte er der Gruppe der Surrealisten um André Breton an, war bekannt mit den Malern Henri Matisse und Georges Braque und verkehrte nach dem Zweiten Weltkrieg mit den wichtigsten Vertretern des Existentialismus.