Matta. Fiktionen

Matta. Fiktionen

22. September 2012 - 6. Januar 2013

Roberto Matta (1911–2002) zählt zu den bedeutendsten Malern des 20. Jahrhunderts, seine Werke sind weltweit in Museen vertreten. Der in Chile geborene Künstler stand in engem Austausch mit Surrealisten wie Dalí, André Breton und Marcel Duchamp, mit denen er seit 1938 ausstellte. Als Architekt ausgebildet, entwickelte Matta im Pariser Atelier von Le Corbusier seine Idee der Beziehung des Raums zum Menschen. In seinen Gemälden schuf er Fiktionsräume, die mit Elementen wissenschaftlicher Bildsprache emotionale Erfahrungen aufrufen. In den 40er Jahren, als Matta sich im Exil in New York befand, nahm er wesentliche Entwicklungen des Abstrakten Expressionismus vorweg. Nach dem Zweiten Weltkrieg reflektierten seine Maschinenmenschen das politische und gesellschaftliche Zeitgeschehen. Die überwältigend großformatigen Gemälde ziehen die Betrachter suggestiv an. Ihre phantastischen Sphären erinnern an Science-Fiction und Computerspiele.

Die Ausstellung, die im Anschluss im Museum Frieder Burda in Baden-Baden gezeigt wird, präsentiert einen Maler, der eine Epoche geprägt hat. Die großen Retrospektiven in Deutschland liegen bereits viele Jahre zurück. Matta. Fiktionen wirft einen neuen Blick auf Mattas Werk und zeigt seine verblüffende Aktualität für die zeitgenössische Malerei.

Unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Republik Chile in Deutschland, Botschafter S.E. Jorge O’Ryan Schütz

L´ImpencibleThéorie de l’ArbreLes Témoins de l’universOhne Titel (Les oh! Tomobiles)Ausstellungsansicht "Matta. Fiktionen". Photo: Ulrich PerreyAusstellungsansicht "Matta. Fiktionen". Photo: Ulrich PerreyAusstellungsansicht "Matta. Fiktionen". Photo: Ulrich PerreyAusstellungsansicht "Matta. Fiktionen". Photo: Ulrich Perrey
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