Ausstellung

Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938): Sitzender Mädchenakt, 1906, Brücke-Museum Berlin

Sitzender Mädchenakt

In abendlichen Ateliersitzungen führten Kirchner und seine „Brücke“-Kollegen für das Aktzeichnen die Praxis des Viertelstundenaktes ein. Die Modelle sollten nur je 15 Minuten in einer Position verharren. So sollte das spontane Erfassen der wesentlichen Merkmale geschult werden. Die so gebannten Momente übertrug Kirchner, so wie in dem Bild „Sitzender Mädchenakt“, im Anschluss häufig auch in druckgraphische Arbeiten.